17 Jun

Leckerli für Hunde – Wissenswertes und Anregungen

Wenn Sie einen eigenen Hund halten, dann werden Sie wissen, dass beim Vierbeiner die Liebe zum Besitzer auf jeden Fall durch den Magen geht. Lektionen, Befehle und erwünschte Verhaltensweisen lassen sich am besten trainieren, wenn das Tier mit entsprechenden Leckerli belohnt wird. Allerdings sollten Sie an dieser Stelle nicht irgendeine Tiernahrung füttern, sondern hochwertige Produkte, von denen Ihr Haustier profitiert.

Alternativen zum klassischen Leckerli

Natürlich sind Leckerli praktisch, wenn Sie etwas Feines mit auf den Spaziergang oder auf den Hundeplatz mitnehmen möchten. Zu Hause sollte der Hund allerdings nicht übermäßig mit kleinen Leckereien verwöhnt werden. In der Regel machen die Snacks den Hund sonst dick oder dieser verweigert sein normales Futter. Außerdem sind längst nicht alle Leckerli gesund. Da bietet es sich an, dass Sie zumindest zu Hause für eine gesunde Alternative sorgen. Hier eignen sich vor allem Kauknochen. Diese sind gut für die Zähne und gesundheitlich völlig unbedenklich, solange sie naturbelassen sind.

Ebenfalls eine tolle Alternative zu speziellen Leckerli: normales Trockenfutter. Geben Sie Ihrem Hund nur zu festen Uhrzeiten sein Trocken- oder Nassfutter, so wird er trockenes Futter in sehr kleinen Dosen als Belohnung ebenfalls zu schätzen wissen.

Leckereien für den Hund selbst herstellen

Nicht alle Hersteller sorgen dafür, dass in die Leckerli für Hunde nur gute Zutaten kommen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, der kann ganz einfach selbst Kekse backen. Hierfür eignen sich zum Beispiel Eier, Karotten, Hafer, Bananen und hochwertige Öle. Weil das Zubereiten der Hundekekse viel Zeit kostet, sollten Sie dennoch nach fertigen Leckerbissen Ausschau halten, welche vor allem natürliche Zutaten beinhalten.

Wenn Sie Lebensmittel oder speziell zu diesem Zweck gebackene Kekse füttern wollen, dann sollten Sie natürlich auf alle Zutaten verzichten, die dem Hund nicht gut bekommen. Tabu sind zum Beispiel Schokolade, Hähnchenfleisch mit Knochen und Obst mit Kernen. Hieran kann der Hund sich verschlucken. Auch Avocados sollten nicht in Hundekekse gemischt werden.

Die Dosis macht das Gift

Wenn Sie Leckerli ausschließlich dazu verwenden, um den Hund zu belohnen, ist das vollkommen in Ordnung. Sollten Sie häufig Besuch bekommen oder Kinder haben, so teilen Sie diesen Personen am besten mit, dass Leckereien nur in geringen Dosen verfüttert werden sollten. Ansonsten kann es passieren, dass der Hund an Gewicht zunimmt. Das schadet auf Dauer den Organen und verringert das Wohlbefinden.

Achten Sie außerdem darauf, dass die Leckerli möglichst klein sind. Haben Sie einmal größere Leckereien gekauft, dann versuchen Sie diese einmal oder sogar mehrfach auseinander zu brechen. Für den Hund ist ein sehr kleine Leckerli ebenso motivierend wie größere Portionen. Trotzdem können Sie mehr füttern, ohne das die Figur des Tieres darunter leidet.

Gesunde Belohnungen für Hunde: Das gehört ins Leckerli!

Wenn Sie Leckerli kaufen möchten, dann sollten Sie einen genauen Blick auf die Angaben zu den Inhaltsstoffen werfen. Wichtig ist, das viel Fleisch verwendet wurde. In der Natur würden die Vierbeiner anstelle von Getreide Fleisch und wenige pflanzliche Produkte zu sich nehmen. Enthalten die Belohnungen gar kein Getreide, so ist das ein gutes Zeichen.

Ebenfalls nicht fehlen sollten gesunde, natürlich Öle. Diese sorgen zum Beispiel dafür, dass die Abwehrkräfte des Hundes gestärkt werden. Zudem profitiert das Fell und die Augen von guten Ölen im Futter und in den kleinen Belohnungen für zwischendurch.

Tierische Nebenerzeugnisse gehören in der Regel zu den Abfallprodukten, welche beim Schlachten anfallen. Hier kann es sich zum Beispiel um Krallen, Knochen und andere Nebenprodukte handeln. Diese beinhalten keinerlei Vitamine oder Nährstoffe, die der Körper Ihres Hundes tatsächlich verarbeiten kann. Werden die tierischen Nebenerzeugnisse auf der Liste der Inhaltsstoffe genannt, sollten Sie besser zu einem anderen Produkt greifen. Künstliche Zusatzstoffe, Farbstoffe und Zucker haben in einem gesunden Leckerli ebenfalls nichts zu suchen. Gute Produkte kommen ohne diese Zusätze aus.

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