14 Mrz

Leckerli als wichtige Belohnung für jedes Training

Welpen erhalten normalerweise ihr erstes Leckerli, wenn das Hundetraining beginnt und der Welpe auf seinen Namen hören soll. Spätestens zu dieser Zeit wird allen Hundebesitzern bewusst, dass eine Belohnung vieles erleichtert. Mit einem Leckerli lassen sich jedoch nicht nur Welpen belohnen. Hunde in jedem Alter freuen sich immer über Streicheleinheiten und Lob, allerdings geht bei fast allen Hunden jede Art Training mit einem Leckerli wesentlich einfacher und auch schneller.

Geht Hundetraining auch ohne Leckerli?

Leckerlis werden als positive Verstärkung eingesetzt, die Hunde jeden Alters schnell begreifen. Um ein weiteres Leckerli zu erhalten, wird Ihr Hund das gewünschte Verhalten oder besondere Tricks gerne wiederholen. Doch bereits im Welpenalter gilt, dass die Anzahl der Leckerlis nicht den größten Anteil der Ernährung Ihres Hundes ausmachen sollte. Experten empfehlen, dass die Belohnungen maximal 10 Prozent des täglichen Futters betragen darf. Schließlich soll das normale Hundefutter Ihren Hund in jedem Alter mit den wichtigsten Nährstoffen versorgen. Überwiegen dagegen Leckerlis, kann es zu einer Mangelernährung kommen.

Training mit Ihrem Hund funktioniert natürlich auch ohne Leckerli, da ein Lächeln oder Streicheln ebenfalls Belohnung sind. Aber Hundemenschen wissen, dass mit Trainings-Leckerlis die Sache an sich wesentlich vereinfacht wird. Je nach Schwierigkeitsgrad des Trainings und nach Größe Ihres Hundes sollten Sie unterschiedliche Leckerlis auswählen. Das jeweilige Leckerli sollte dabei kaum krümeln und leicht zu fassen sein. Das Wichtigste hierbei ist jedoch, dass die Belohnung Ihrem Hund gut schmeckt und dadurch motiviert. Deshalb sollten Sie Trainings-Leckerlis zur Abwechslung öfter einmal wechseln.

Der exakte Zeitpunkt für ein Leckerli

Leckerlis sollten zudem nicht ohne Grund gegeben werden. Im normalen Fall ist eine Belohnung auch ein größerer Kauknochen oder sogenannte Hundesnacks, wenn möglich ohne Zuckerzusatz. Das Leckerli wird also idealerweise nur beim Training als Belohnungeingesetzt, da Ihr Hund dies sonst nicht mehr als etwas Besonderes ansieht.

Wichtig ist außerdem der perfekte Zeitpunkt. Es bringt weder Ihnen noch Ihrem Hund etwas, wenn die Belohnung für etwas gegeben wird, dass er bereits vor einigen Minuten richtig ausgeführt hat. Ihr Hund kann hierbei keinen Zusammenhang sehen. Er überlegt wahrscheinlich, für was das Leckerli nun war und versteht es nicht. Leckerlis sind immer sofort, genau in dem Moment, wenn Ihr Hund die gewünschte Aktion erbringt, zu verteilen.

Erteilen Sie beispielsweise das Kommando “Sitz”, erhält Ihr Hund sein Hundeleckerli sofort bei Hinsetzen. Hierbei ist es noch relativ einfach den richtigen Moment abzupassen. Soll Ihr Hund allerdings bestimmte Tricks lernen, die sich in mehreren Schritten aufbauen, ist es kaum möglich immer sofort mit Leckerlis zu belohnen. Für diese Fälle bietet sich das Clickertraining an.

WAS IST BEIM KAUF VON HUNDELECKERLIS ZU BEACHTEN?

Leckerlis sind zwar ideal fürs Hundetraining, können das normale Hundefutter jedoch unattraktiver machen und bei erhöhter Menge schnell gesundheitsschädliches Übergewicht erzeugen. Daher ist es wichtig, dass der Energiegehalt zur täglichen Futtermenge hinzugerechnet und hier eventuell eine entsprechende Menge abgezogen wird. Wie viel, ist vom Fettgehalt der Leckerlis sowie deren Anzahl anhängig.

Neben der geeigneten Größe für Ihren Hund sowie dem Fettanteil im Leckerli, sollten Sie auch die weiteren Zutaten beachten. Dies ist vor allem dann wichtig, wenn Ihr Hund unter Allergien auf Futtermittel leidet. Im Allgemeinen sollen Hunde mit gesunden Leckerlis belohnt werden. Hierfür eignen sich beispielsweise reine Natur-Kauartikel wie luftgetrocknete kleine Lammlungen-Brocken.

Viele Leckerlis enthalten dagegen zum Beispiel geringe Mengen Mineralstoffe und/oder Kräuter. Zudem sind Beimischungen von Zucker, Farbstoffen, pflanzlichen und tierischen Neben-Erzeugnissen sowie Getreide möglich. Speziell Hunde können den Süßegehalt im Leckerli schmecken. Deshalb wird Zucker meistens als Geschmacksträger eingesetzt. Sie sollten sich deshalb keinesfalls von einer optisch attraktiven Verpackung verleiten lassen, sondern stets die genaue Zusammensetzung durchlesen.

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