17 Jun

Kauartikel für Hunde – darauf sollte man achten

Hundebesitzer wissen Bescheid: Der Vierbeiner muss kauen. Das Tier ist beschäftigt, praktiziert Zahnpflege, kräftigt die Kaumuskulatur und erarbeitet sich das Futter. Eben so, wie es in der freien Natur auch zu beobachten wäre. 

Doch ein großer Ast kommt für die Wohnung nicht in Frage. Auch wenn viele Hunde mit Vorliebe auf Hölzern herumkauen, bis das natürliche Knabber-Gadget in seine splitternden Einzelteile zerlegt wurde. Stattdessen kommen Kauspielzeuge zum Einsatz. Welche es gibt und wie sich diese unterscheiden, lesen Sie in diesem Ratgeber. 

Die Themen in diesem Artikel:

  • Was zeichnet Kauartikel für Hunde aus? 
  • Welche Kauartikel für Hunde gibt es? 
  • Muss es immer ein Kauknochen sein?
  • Was muss ich bei der Gabe von Schweineohren beachten? 
  • Gibt es Alternativen zum Schweineohr?
  • Muss es ein Ochsenziemer sein? 
  • Was hat es mit der Rinder-Kopfhaut auf sich? 

Was zeichnet Kauartikel für Hunde aus? 
Wenn es Ihnen darum geht Ihren Hund so lange wie möglich zu beschäftigen, bieten sich Kauartikel an, auf denen so lange wie möglich herumgekaut werden kann. In dieser Zeit kann die Fellnase nicht nur stundenlang knabbern sondern auch die Geschicklichkeit mit den Pfoten trainieren. Auf diese Weise ist der Hund gut beschäftigt, somit glücklich und hat weniger Probleme mit Mundgeruch oder Zahnstein. 

Hinweis: Achten Sie darauf, dass dem Hund ausreichend frisches Wasser zur Verfügung steht. Denn durch das viele Kauen, sendet der Körper schnell ein Durstgefühl aus. 

Welche Kauartikel für Hunde gibt es? 
Müsste man einen Klassiker unter den Kauartikeln für Hunde bestimmen, wäre es mit Sicherheit der Kauknochen. Diese werden aus Rinderhaut gefertigt und maschinell in ihre typische Form gepresst. Kauknochen sind in den unterschiedlichsten Größen erhältlich und daher für jede Hunderasse geeignet. Wer meint, dass Kauknochen für Welpen beziehungsweise Junghunde nicht geeignet sind, der irrt. Welpen können selbst abschätzen, wie intensiv auf formstabiler Rinderhaut herumgekaut werden kann. Diese können dem vierbeinigen Nachwuchs sogar beim Zahnen behilflich sein. 

Muss es immer ein Kauknochen sein?
Nein, denn glücklicherweise hat der Markt sehr viel Auswahl zu bieten. Inzwischen werden auch Kaurollen in den unterschiedlichsten Ausführungen angeboten. Diese sind deutlich dünner und fast schon filigran. Aufgrund ihrer schmalen Abmessungen eignen sich diese Kauartikel eher für kleine Rassen. Wer seinen Hund lange beschäftigen will, sollte dann doch lieber einen größeren und dickeren Kauknochen geben. 

Was muss ich bei der Gabe von Schweineohren beachten? 
Schweineohren sind für viele Hunde absolute Delikatessen, welche so kross sind, dass beim Kauen sogar ein Knusper-Effekt entsteht. Schweineohren sind allerdings extrem schmierig und sollten deshalb lieber draußen angeboten werden. Wenn der Hund erst einmal ein bis zwei Stunden darauf herumgekaut hat, sind Mop und Eimer erforderlich, um die Hinterlassenschaften zu beseitigen. 

Gibt es Alternativen zum Schweineohr?
Ja, denn inzwischen fokussieren sich immer mehr Hersteller auf die Produktion von Hasenohren. Diese sind ebenso knusprig wie die Schweineohren und punkten bei den Vierbeinern mit einem ganz eigenen Geschmack, welcher immer gern angenommen wird. Und auch Rinderohren gehören inzwischen zum festen Bestandteil der beliebtesten Kauartikel für Hunde. Diese weisen einen noch höheren Knorpelanteil auf und bieten damit Kauspaß über mehrere Stunden. 

Muss es ein Ochsenziemer sein? 
Zugegeben, der Gedanke daran dem Hund einen Bullen-Penis anzubieten, mag zunächst befremdlich sein. Doch der Ziemer hat eine lange Tradition vorzuweisen. Aufgrund seiner flexiblen aber zugleich formstabilen Eigenschaften, wurde er früher als Waffe eingesetzt. Hunde haben somit ihre Mühe, einen Ochsenziemer kleinzukriegen. Das kann schonmal mehrere Stunden in Anspruch nehmen.

Was hat es mit der Rinder-Kopfhaut auf sich? 
Klingt ebenfalls etwas skurril. Dennoch wird die Kopfhaut vom Rind gerne angenommen. Wie die bereits erwähnten natürlichen Snacks, besticht auch die Kopfhaut durch einen sehr geringen Fettanteil. Sie bietet sich daher für Hunde an, welche ein kleines Bäuchlein mit sich herumschleppen. Die einzelnen Stücke sind unterschiedlich groß und können entsprechend der Hundegröße ausgewählt werden. Eine gute Alternative zu der Rinderkopfhaut sind getrocknete Stücke der Hirschhaut.

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